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Letzte Änderung

09/02/15 18:03
GwF-Heraldik


Beim Stiften eines Wappens sind einige heraldische Regeln zu beachten.

Die wichtigsten heraldischen Regeln bei der Gestaltung eines Wappens sind:
1. Klarheit und Übersichtlichkeit

Eine Grundregel der Wappengestaltung ist die Notwendigkeit, das Wappen klar und übersichtlich zu gestalten. Heute erreicht man dies durch die Vereinfachung und Beschränkung auf das Wesentliche. Eine räumliche Darstellung sollte vermieden werden. Ebenso eine Überladung des Schildes. Schmuckgegenstände und Buchstaben sind nicht erwünscht.

2. Tinkturen (Farben) und Schraffuren (zeichnerische Farbdarstellung ohne Farben)

Tinkturen sind in der Heraldik die Farben rot, blau, grün, purpur und schwarz. Metalle sind gold (gelb) und silber (weiß). Farben sind ein wichtiger Bestandteil des Wappens. Wappen ohne Farben gibt es nicht. Deshalb ist auch darauf zu achten, daß Farbe und Metall sich stets abwechseln. Farbe auf Farbe und Metall auf Metall ist nicht erlaubt. Purpur kommt fast nur außerhalb der deutschen Heraldik vor. In der deutschen Heraldik wird diese Farbe lediglich als Tingierung von Hüten, Kronen, Wappenmäntel, sowie des Helminneren verwendet.
Beispiel: Nicht erlaubt ist ein goldener Löwe auf silbernen Grund. Ebensowenig eine roter Löwe auf blauen Grund.

Wappenfarben / Schraffuren

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    In der Heraldik werden Schraffuren ab dem 15. Jahrhundert zum kennzeichnen von Wappen in Zeichnungen (schwarz / weiß) verwendet. Davor wurden Farben durch Buchstaben oder Symbole dargestellt. Die heute in der Heraldik verwendete Schraffur wird von allen europäischen Staaten angewandt.

 

    3. Größenverhältnis

    Eine gemeine Figur (Tier, Pflanze, Menschengestalt, Fabelwesen usw.) sollte den größten Teil des Schildes einnehmen. Die zeichnerische Umsetzung ist stilisiert. Heroldsbilder (Unterteilungen der Schildfläche) sollten regelmäßig angeordnet sein.

Figuren

Centaur
horn
vogelkopf
wildschwein

Schildaufteilung

hhddll

1  rechtes Obereck
2  Hauptstelle des Schildes
3  linkes Obereck
5  Herzstelle
7  rechtes Untereck
9  linkes Untereck

1 bis 3  Schildhaupt
7 bis 9  Schildfuss
2, 5, 8  Pfahlstelle
4, 5, 6  Balkenstelle
1, 4, 7  Rechte Flanke
3, 6, 9  Linke Flanke

4. Damaszierung

So nennt man leere (mit keiner Figur belegte) Felder von Farben oder Metall. Manchmal werden diese Felder auch "verziert". Hierzu kommen meist dünne Limien, Punkte oder Rosetten zum Einsatz (Ansicht als Ornament).

5. Stilistische Einheitlichkeit

Die stilistische Einheitlichkeit eines Wappens muß eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist deshalb nicht heraldisch, Schildformen und Helme aus unterschiedlichen Epochen miteinander zu kombinieren.

Beispiel: Kein Topfhelm zu einem Stechschild.

 

 


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